{"id":3321,"date":"2010-08-12T13:04:03","date_gmt":"2010-08-12T11:04:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xtramp.de\/wp\/?p=3321"},"modified":"2013-08-07T13:05:39","modified_gmt":"2013-08-07T11:05:39","slug":"donnerstag-12-08-2010-rostock-goeteborg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xtramp.de\/wp\/donnerstag-12-08-2010-rostock-goeteborg\/","title":{"rendered":"Donnerstag, 12.08.2010  Rostock &#8211; G\u00f6teborg"},"content":{"rendered":"<p>Als der Wecker um viertel vor sechs klingelt, steht Elisabeth schon angezogen im Raum. Heute sind wir so fr\u00fch dran, weil wir bis um 7 am F\u00e4hrterminal eingecheckt haben m\u00fcssen. Deshalb f\u00e4llt auch das Fr\u00fchst\u00fcck erst mal aus. Nur Z\u00e4hneputzen, Sachen zusammenpacken, das Auto beladen, dann machen wir uns auf den Weg. Der Tunnel unter dem Hafen durch kostet 2,90\u20ac &#8211; zu viel f\u00fcr das kurze St\u00fcck meint Elisabeth. Nach wenigen hundert Metern geht es links ab zu den F\u00e4hren. Wir haben bereits im Vorab gebucht, deshalb geht es recht schnell. Die Buchungsbest\u00e4tigung wird von der freundlichen Dame in Tickets umgewandelt, wir fahren auf die angegebene Spur 10 und warten. Die Hafenmitarbeiter sind gerade dabei, die letzten Auflieger von der F\u00e4hre zu holen. Kurz nach sieben setzt sich der Fahrzeugpulk in Bewegung, erst ein paar Lkws, dann sind auch schon bald wir dran. Nachdem wir unsere Parkposition eingenommen haben, suchen wir uns einen Platz an Deck und beobachten, wie eine andere F\u00e4hre aus dem Hafen navigiert. Dann werden auch bei uns die Klappe geschlossen und die Leinen losgemacht.<\/p>\n<p>Der Himmel ist bew\u00f6lkt, es weht eine kalte Brise, so wechseln wir die Schiffsseite und suchen uns einen windgesch\u00fctzten Platz im Sonnenschein. W\u00e4hrend Elisabeth nach was essbarem zum Fr\u00fchst\u00fcck Ausschau h\u00e4lt, g\u00f6nne ich mir noch ein M\u00fctzchen Schlaf. Irgendwann zieht der Himmel zu, es wird sp\u00fcrbar k\u00fchler, ist aber immer noch angenehm drau\u00dfen zu sitzen. Zwischendurch schau ich auf dem GPS, wie weit es noch ist. Kurz bevor wir Trelleborg erreichen, wechseln wir ins Restaurant und beobachten die Einfahrt in den Hafen und das Anlegeman\u00f6ver durch die vorderen Fenster.<\/p>\n<p>Als wir aus der F\u00e4hre ausfahren, setzt mein Fiesta mal kurz mit dem Bodenblech auf einer Kante auf, der Anh\u00e4nger macht einen Satz, als er \u00fcber die gleiche Stelle f\u00e4hrt. Wir wissen noch nicht, dass dies erneute Reinigungsarbeiten nach sich ziehen wird.<\/p>\n<p>In Trelleborg suchen wir nach der Bank, die wir von der freundlichen Dame an der Rezeption auf der F\u00e4hre genannt bekommen haben. Als ich dort Geld tauschen wollte, meinte diese, ich solle das in Trelleborg machen, weil ich da einen wesentlich besseren Kurs bekommen w\u00fcrde. W\u00e4hrend ich im Auto bleibe, tauscht Elisabeth und bringt auch gleich Info- und Kartenmaterial vom Fremdenverkehrsb\u00fcro mit.<\/p>\n<p>Dann machen wir uns auf den Weg in Richtung G\u00f6teborg, wo wir heute \u00fcbernachten wollen. Die E20 f\u00fchrt in gro\u00dfen Teilen an der K\u00fcste entlang, so haben wir immer mal wieder freie Sicht auf die Ostsee und teilweise auch auf das gegen\u00fcberliegende Ufer von D\u00e4nemark. Unterwegs halte ich mal an um zu tanken, wir finden aber nur Tankautomaten mit Scheckkarte, wo ausschlie\u00dflich in Schwedisch Bedienungsanweisungen verf\u00fcgbar sind. Unsere Karten lassen sich gar nicht erst ganz einschieben, so geben wir auf und fahren weiter.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter finden wir eine Tankstelle, die auch Bargeld nimmt, lassen die Luft aus dem Tank und im benachbarten Imbiss ach aus dem Magen. F\u00fcr mich um mittlerweile 14:00 Uhr eigentlich das Fr\u00fchst\u00fcck, denn auf der F\u00e4hre hab ich nur ein wenig Schokolade gegessen.<\/p>\n<p>Frisch gest\u00e4rkt machen wir uns wieder auf den Weg. W\u00e4hrend der Fahrt \u00fcberlegen wir, wo wir \u00fcbernachten wollen und entscheiden uns f\u00fcr einen Campingplatz bei G\u00f6teborg. Den steuern wir an, ich frage nach, ob es noch eine Hytter f\u00fcr uns gibt und bekomme die letzte verf\u00fcgbare ohne Nasszelle zum stolzen Preis von 890 Kronen angeboten. Ein Zimmer in der Jugendherberge h\u00e4tte genau soviel gekostet.<\/p>\n<p>Wir buchen trotzdem und checken in der Hytter ein. Als ich den Motorrad-Koffer \u00f6ffne, um den Proviant herauszuholen, l\u00e4uft mir eine gelbe Fl\u00fcssigkeit entgegen &#8211; R\u00fchrei. der 10er Pack Eier, den Elisabeth eingepackt hatte, wurde bis auf ein Ei bei der Ausfahrt von der F\u00e4hre geknackt. So beginnt unser Aufenthalt erst mal damit, den Koffer und seinen Inhalt zu reinigen.<\/p>\n<p>Danach sind wir an der Reihe. Nach einer ausgiebigen Dusche ist die Welt wieder in Ordnung und wir nutzen den Abend, um das kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellte WLAN ausgiebig zu strapazieren (ich bin immer noch dabei, die &#8218;Wikipedia offline&#8216; herunter zu laden, zu Hause hatte ich es vergessen).<\/p>\n<p>Als ich ins Bett gehe, f\u00e4ngt es drau\u00dfen an wie aus K\u00fcbeln zu sch\u00fctten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als der Wecker um viertel vor sechs klingelt, steht Elisabeth schon angezogen im Raum. Heute sind wir so fr\u00fch dran, weil wir bis um 7 am F\u00e4hrterminal eingecheckt haben m\u00fcssen. Deshalb f\u00e4llt auch das Fr\u00fchst\u00fcck erst mal aus. Nur Z\u00e4hneputzen, Sachen zusammenpacken, das Auto beladen, dann machen wir uns auf den Weg. 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