
Eine Webkamera habe ich nun auch im Hof
Reolink RLC-423
Webcam im Hof. Aktualisierung durch Drücken von F5
März 2023 – erster Arbeitseinsatz in diesem Jahr
Endlich geht es wieder los – ich habe noch 14 Tage Resturlaub abzubauen, und was macht man schon im Urlaub, wenn man ein altes Haus hat? Natürlich arbeiten 😉
Diesmal liegt der Fokus auf dem Estrich – es ist der nächste wichtige Schritt, um in der Tischlerwerkstatt voranzukommen. Al allererstes bestelle ich deshalb den Estrichkies, kaufe Zement und Styrodurplatten. Die Verzögerung durch die Pandemie lässt mich nicht mehr sicher sein, welche endgültige Fußbodenhöhe ich geplant habe – ob ich nun 4cm oder 6cm Trittschalldämmung vorgesehen habe. ich entscheide mich letztendlich für letzteres, auch aus dem Grund, weil ich mich endgültig davon verabschiedet habe, den Wohnzimmerteil des Hauses mit Altholz als Parkett zu versehen. Es ist einfach deshalb kompliziert, weil ich dafür zwei unterschiedliche Estrichhöhen brauche. Als Alternative überlege ich mir Fliesen in Holzoptik – wir werde sehen.
Ein zweiter Vorteil ist, dass auch der Eingang weitestgehend barrierefrei wird, der Nachteil dabei, dass Steckdosenhöhen und auch die Sitzhöhe der Toilette schlimmstenfalls um 2cm zu tief ist.
Ich frage nach Helfern und bekomme auch gleich eine Zusage. Am Tag vor dem geplanten Termin sagt er mir aber ab, weil sein Freund nicht helfen kann. Ein zweiter sagt auch erstmal zu, kommt dann aber vorbei und als er sieht, dass es um Estrich geht, winkt er ab. Hilft nichts, dann mache ich es alleine, auch wenn es Gift für meinen lädierten Lendenwirbel ist. Noch mehr Verzögerung mag ich mir nicht leisten. Erstmal das Bad und den Hausanschlussraum zum Einstieg. Einerseits ist die Fläche überschaubar, andererseits ist es wegen der Enge schwieriger abzuziehen. im Bad bleibt der Bereich der Dusche erstmal frei, die sitzt dann auf dem Rohbeton.
Beides gelingt mir zufriedenstellend – wenn man bedenkt, wie lange ich das schon nicht mehr gemacht habe.
Am nächsten Tag dann der große Bereich mit 28 Quadratmetern. Alleine anmischen, transportieren und einbauen ist schin eine Hausnummer. Die schwere Schubkarre muss durch den losen Kies im Hof geschoben werden. Während ich gerade anmische, kommt Alex vorbei, weil er mich etwas fragen will. Kurzerhand bietet er mir seine Hilfe an, er kommt nach dem Mittagessen, sagt er. Das tut er dann auch. Ich gebe ihm eine Kurzeinweisung, wie man den Estrich richtig anmacht, so dass die Konsistenz immer gleich ist. Ab und an ruft er mich zu Hilfe, weil der relativ trockene Estrich an der Mischmaschinenwand hängen bleibt, oder er sich mit der Konsistenz nicht sicher ist. Über 3 Stunden unterstützt er mich, wofür ich wirklich dankbar bin. Fertig werde ich an diesem Tag erst, als es schon dunkel ist.
Am nächsten Tag ist ein Ruhetag angesetzt, zum Wunden lecken, um unsere Hilfsgüter ins Kinderheim zu bringen und Maja zu besuchen und für einen Besuch im Baumarkt auf der Suche nach Bodenfliesen. Im Baumarkt in Fagaras hatten sie Musterfliesen, die uns gefallen haben, aber leider kann man die nicht mehr bestellen. Wir sind tatsächlich fündig geworden. Ich kaufe auch noch Werkzeug zum Fliesenlegen, Flexkleber und einen zölligen Wasserschlauch für die Tauchpumpe. Der Gartenschlauch braucht einfach zu lange, um die Setzgrube zu leeren und ich will den Grundwasserstand in der Einfahrt so weit wie möglich senken.
Während ich den Schlauch an die Tauchpumpe frickle und die zu Hause gebaute Luke in die Sommerküche einbaue, fängt Elisabeth an, die Wand im Hausanschlussraum zu fliesen. Wir haben jede Menge Fliesenreste gesammelt, stellen dann aber schnell fest, dass wir die sortieren müssen. Obwohl die Maße auf den Kartons gleich sind, passen sie doch nicht wirklich zusammen. Nachdem ich meine Arbeit beendet habe, helfe ich ihr dabei.
Am nächsten Tag beginne ich mit der Wand im Bad – kommen meine Kieselfliesen zum Einsatz, die eigentlich für die selbstgestaltete Dusche geplant waren. Sie reichen nicht ganz, ich muss nochmal nachbestellen.
September 2022 – einziger Arbeitseinsatz in diesem Jahr
September 2021 – zweiter und letzter Arbeitseinsatz in diesem Jahr
Juli 2021 – erster Arbeitseinsatz nach Beginn der Pandemie
Februar 2020 – der Blechzaun kann weg
Den Besuch zum Urzelnlaufen verbinde ich mit einem kleinen Arbeitseinsatz: Der Blechzaun kann weg. Ich hatte ihn beim letzten Arbeitseinsatz absichtlich stehen lassen, weil das große Tor derzeit nur provisorisch zugehalten wird und ich befürchtet habe, dass zu viel Windlast es aufdrücken könnte. Dann hätte ich damit einfach noch eine zweite Barriere zum Grundstück.
Nachdem das Tor nun 5 Monate Wind und Wetter getrotzt hat, denke ich, es wird halten, weshalb es an der Zeit ist, den Blechzaun, den ich ja eh schon nach hinten versetzt hatte, endgültig zu entfernen.
Beim ersten Arbeitseinsatz heuer soll die Einfahrt so vorbereitet werden, dass ein großer Laster mit Sand zum Verputzen und Estrichkies in den Hof bringen kann.
Statt die Tore einfach auszuhängen, entferne ich vorher die Bleche, die ich zum Abdecken meines Holzes gut gebrauchen kann. Dazu bohre ich die Blindnieten mit dem extra mitgebrachten Akkuschrauber auf. Ein paar Schrauben sind auch noch zu entfernen, dann kann ich die Bleche aus dem Rahmen nehmen.
Die Rahmen (Tür- und Torflügel) nutze ich erstmal als zusätzlichen Ballast, der verhindert, dass die Blechplatten vom Holzstoß geweht werden. Beim nächsten Arbeitseinsatz zerlege ich sie noch mit dem Winkelschleifer und lagere das Material zur späteren Verwendung ein.
Die Latten, die das Blech zur Sommerküche getragen haben, schneide ich einfach ab, weil die Rollen vom Wasser- und Stromrohr daran befestigt sind.
Voila – wieder ein kleiner Schritt geschafft!
September 2019 – dritter und letzter Arbeitseinsatz für dieses Jahr
Für dieses Arbeitseinsatz haben ich Elisabeth und Hubert als Unterstützung dabei. Geplant ist eine Woche, die zweite Woche soll mein diesjähriger Urlaub werden. Die Zeit vor der Tour ist diesmal sogar knapper als sonst, denn ich habe insgesamt 4 Autos zum Herrichten, bzw. TÜV-fertig machen. Eines davon ist ein VW Polo, den wir als Spende zum Kinderheim in Ghimbav bringen werden.
Wegen dem anschließenden Urlaub bleibt der Hänger diesmal daheim, hier hilft uns der Polo mit zusätzlichem Stauraum. Elisabeth kommt quasi pünktlich zur Abfahrt aus einem Island-Urlaub mit Angelika zurück. Als diese Elisabeth zu Hause abliefert, nimmt sie mich dankenswerterweise mit raus in meine Werkstatt, wo ich die Ausfuhrkennzeichen, die ich morgens noch besorgt habe, anschraube und den Polo nach Emmering fahre.
Wie immer klappt es auch diesmal nicht mit dem ‚früh aus dem Büro kommen‘. Es ist 16:00 Uhr, als ich zu Hause ankomme, hastig packe ich noch ein und belade zusammen mit Elisabeth die Autos. Gegen 17:30 Uhr rollen wir los – Elisabeth mit dem Polo und ich mit unserem Laster. Dank unseres ‚Schlafzimmers‘ ist es egal, wie weit wir kommen. Wenn wir müde werden, steuern wir den nächsten Parkplatz an und verziehen uns in unsere Kemenate.
Kurz hinter der österreichischen Grenze fahren wir zum Tanken von der Autobahn. Elisabeth sagt, sie hat Probleme mit dem Schalten des Polos und will lieber das Auto wechseln. Kein Problem. Als ich einsteige, die Kupplung trete und den Motor starte, macht das auto einen Satz nach vorne. Als Ursache stellt sich die Fußmatte heraus, die nach vorne unter das Kupplungspedal gerutscht ist und den Hebelweg spürbar einschränkt. Ich verfrachte sie auf die Beifahrerseite, Elisabeth will dennoch nicht zurück wechseln. Wir kommen gut voran, fahren dann aber doch bei St. Valentin den Parkplatz an, um unser Nachtlager aufzuschlagen.
Wir schlafen gut und können die Weiterreise ausgeruht antreten. Das Frühstück nehmen wir in Göttlesbronn ein, Grenzübergang und auch die Autobahn durch Ungarn sind problemlos. Auch der Übergang nach Rumänien hält uns nicht allzu lange auf. Zum Mittagessen halten wir kurz nach dem Autobahnende im Margina.
Trotzdem merken wir, dass wir gestern nicht weit gefahren sind und mit zwei Fahrzeugen doch etwas langsamer vorankommen als mit einem. So wird es langsam dunkel, als wir Sambata de Sus passieren. In Großschenk angekommen, parken wir den Polo in der Einfahrt und beginnen mit dem Ausladen. Danach gehen wir zu Monica und Martin, um Hallo zu sagen und den Schlüssel für die Wohnung abzuholen. Obwohl wir recht müde sind kommen wir wieder mal erst sehr spät los in Richtung Fagaras. Dort müssen wir ja auch noch ausladen und die Matratze hoch tragen. Gegen 23:00 Uhr fallen wir ins Bett.
Heute ist es Sonntag, wir wollen uns ein Frühstück im Café gönnen, aber das macht erst gegen 10:00 Uhr auf. Also doch erstmal zu Kaufland und Verpflegung besorgen – Katzenfutter darf natürlich auch nicht fehlen. Einen Teil der Sachen bringen wir in die Wohnung in Fagaras, dann fahren wir los nach Großschenk. Dort laden wir den Rest aus, auch die Sachen aus dem Polo, denn den nutzen wir die Tage noch als Taxi. Die Erste Aufgabe besteht darin, den Hubert vom Flugplatz in Sibiu/Hermannstadt abzuholen. Vorher machen wir noch eine Rundtour durch den Ort, um bei allen Freunden und Bekannten hallo zu sagen.
Wolfi hat wie immer ein Zeitproblem, aber er sagt mir zu, dass er kommt, wenn Not am Mann ist. Vorerst geht es aber darum, das Dach der Sommerküche zu latten und die Bleche zu besorgen und zu montieren. Das bekomme ich mit Huberts und Elisabeths Hilfe hin. Die kleine Akku-Handkreissäge, die ich mitgebracht habe, ist hier eine wirklich große Hilfe.
Die Bleche versuche ich im Baumarkt zu bekommen. Die Dame vor Ort verweist mich auf Bilka – den Hersteller von Blechdächern und erklärt mir den Weg. Ich finde auch gleich hin, da stehen schon ein paar Leute in der Schlange. Vorsichtshalber versichere ich mich bei Wolfgang nochmal nach, er bestätigt, dass er auch dort einkauft. Als ich an der Reihe bin und mein Anliegen vortrage, wissen die Jungs sofort, was ich will, holen eine Art Schablone von einem Nagel an der Wand und bereiten die Bleche vor. Da wird nichts mit einem Stift markiert, man hält die Schablone ans äußere Ende des Bleches und macht mit der Blechschere einen kleinen Schnitt. Der wird dann auf der einen Seite ein wenig hoch gebogen, womit er dann einen perfekten Anschlag bildet. Kaum 5 Minuten dauert es, bis meine Bleche fertig sind, das Bezahlen dauert ebenso lange.
Zwischendurch finde ich mal eine halbe Stunde Zeit, um meine Webkamera von der Ecke zwischen Haus und Tischlerei zur vorderen Ecke der Veranda zu versetzen. An der Position kann ich sie so drehen und schwenken, dass ich zumindest die untere Hälfte des Grundstückes fast vollständig einsehen kann.
Parallel dazu geht es auch an meinem Hoftor weiter, wo mich der Alex tatkräftig unterstützt. So teilen Hubert und ich uns auf die beiden Baustellen auf, Elisabeth findet auch immer etwas zu tun. Nachdem wir mit der Lattung fertig sind, mache ich am Tor weiter, Elisabeth und Hubert bereiten die Angeln vor, die noch gebohrt werden müssen. Das Tor macht weit mehr Arbeit als gedacht, ich habe einfach nicht damit gerechnet, dass der Schreiner es damals in der Qualität gebaut hat. Jedes Brett ist genagelt und – vermutlich mit Kasein – verleimt. Wir wollen die Bretter ja wieder verwenden, entsprechend aufwendig wird das Ganze. Ich entscheide mich auch recht schnell dafür, die Vertäfelung nicht wie geplant mittig auszurichten, so dass sie später gleichmäßig aussieht. Dazu müssten alle Bretter ab, ein immenser Aufwand.
Zwischendurch bearbeite ich von den selber gebauten Scharnieren noch die Schweißnähte mit Winkelschleifer und Feile nach, so dass Elisabeth diese dann – zusammen mit den Angeln – lackieren kann.
Als diese getrocknet sind, werden die Angeln an die Tore geschraubt. Die alten Angeln sind leider so, dass das Tor nach Außen aufgehen müsste, deshalb flexe ich sie kurzerhand ab. Dann baue ich mir mit ein paar Latten eine Hilfe, dass das Tor beim Aufstellen zum Einen Abstand zum Boden hat, zum anderen nicht wegrutschen kann. An jede der Säulen düble ich ein Winkeleisen fest und verschraube darauf einen Balken, damit das Tor auch oben nicht nach außen fallen kann.
Nebenbei kümmere ich mich um die Beschaffung von Dachziegeln für die Sommerküche. Ich habe einen Tipp bekommen und tatsächlich: Jemand aus dem Dorf hat welche übrig und will die los haben. 600 Stück sollen es sein, dann sagt er, er habe nochmal ca. 200 gefunden. Wir werden uns handelseinig und ich zahle schon mal im Voraus. Für das ganze Dach reichen sie nicht, aber Alex hat mir angeboten, dass ich von seinem Lagerbestand welche geliehen haben kann, damit das Dach dicht wird.
Ich spreche mit Wolfi ab, dass er die Ziegel transportiert und montiert. Er weiß noch nicht, wann er das machen kann. Kurze Zeit später ruft er mich dann an und sagt, er kann am Montag kommen. Eigentlich wollten wir am Sonntag schon los, aber Elisabeth merkt, dass es mir wichtig ist, dabei zu sein und sagt von sich aus: Lass uns noch bleiben.
Nun ist es soweit. Das Tor wird eingebaut. zu dritt tragen wir einen Flügel nach dem Anderen zum Eingang und stellen ihn in die Öffnung. Dort wird er erstmal von hinten gegen den eingeschraubten Balken verkeilt. Die beiden Tore werden zueinander und mit der Wasserwaage ausgerichtet. Dann schraube ich die beiden Flügel mit Laschen zusammen. Nun kann ich nach und nach die Scharniere an den Betonstützen ausrichten, die Dübellöcher bohren und dann festschrauben. Anschließend wird der Hilfsrahmen unter dem Tor wieder auseinandergeschraubt und die Latten entfernt, indem ich das Tor mit einer Spitzhacke etwas anhebe. Letztendlich stehen die Torflügel dann oben ca.2mm zueinander, als sie frei in den Scharnieren hängen. Ausrichten wird schwierig, aber damit kann ich leben.
Die Woche ist ruck zuck vorbei, am Samstag – sehr früh am Morgen – bringt Elisabeth den Hubert zum Flughafen, während ich auf die Baustelle fahre um auf Ronny zu warten, der heute die Fenster für die Werkstatt bringen will. Elisabeth ist schon wieder zurück, als ich einen Anruf bekomme, dass er sich ein wenig verspätet. Zwei Anrufe später kommt er dann doch angerollt und läd die Fenster aus. Die sind wirklich klasse geworden. Während er die Flügel aushängt, baue ich die alten Rahmen aus den Fensteröffnungen aus und vergrößere die Öffnungen noch ein wenig, damit die neuen Rahmen reinpassen. Zusammen bauen wir die Rahmen ein, verkeilen sie und dübeln sie rechts und links in der Wand fest. Nachdem ja jeweils zwei Fenster in eine Öffnung müssen und die im gleichen Abstand voneinander sein sollen, ist das nicht ganz so trivial. Nachdem wir Abstandhölzer gesägt haben, klappt es dann aber ganz gut. Ich vermauere die Fensterrahmen dann provisorisch, damit sie halten, wenn ich die Keile und Schraubzwingen entferne.
Ein Problem gibt es dann doch: Er hat ein Fenster zu wenig gebaut. Ich hatte ihm ja alle drei Fenster gebracht, wir hatten auch mehrfach dazu kommuniziert. Hilft nix – sind halt diesmal nur zwei. Das dritte hätten wir vermutlich auch nicht mehr eingebaut bekommen, die späte Anreise rächt sich: Es ist weit nach 22:00 Uhr, bis die Fensterrahmen eingebaut sind.
Den Sonntag nutzen wir, um das gespendete Auto im Kinderheim in Ghimbav vorbei zu bringen und noch ein paar Materialien im Baumarkt zu holen. Wir halten uns diesmal nicht zu lange auf, weil ich die Fenster noch einmauern will. Elisabeth sucht passende Steine für mich aus den unterschiedlichen Steinlagern und hilft mir dabei, den Stopfhanf einzubringen. Der Stophanf übernimmt die Dämmung – das was man heute mit Bauschaum macht. Die Eigenschaften, die der Bauschaum zum Befestigen der Fenster übernimmt, übernimmt bei mir der Kalkmörtel.
Montag früh kommen wir an der Baustelle an, da wuselt es schon. Die erste Ladung Ziegel ist schon da, das Gerüst wird gerade aufgestellt. Nachdem Wolfi keine Facharbeiter mehr hat, hat er sich mit einem weiteren Bauunternehmer zusammengetan, dem es ebenso geht, so sind wenigstens zwei Fachleute vor Ort. Das Eindecken geht recht flüssig: Sorin schneidet mit der Flex die halben Ziegel, jemand anders bohrt ein Loch rein, um sie anzuschrauben, der Rest bringt die Ziegel vom Auto zur Sommerküche und dann über mehrere Etappen durch Zuwerfen bis zu dem, der sie verlegt. Als die zweite Ladung Ziegel geholt wird, eine positive Überraschung: Der Verkäufer hat nochmal ein Lager gefunden und schenkt mir die Dachziegel obendrauf, so dass ich fast drei Viertel des Daches damit gedeckt bekomme.
Der zweite Bauunternehmer kriegt mit, wie ich erzähle, dass es schwierig ist, an diese alten Ziegel zu kommen und sagt mir, er hätte auch noch 2.000 davon zu Hause. Ich frage, ob er sich davon trennen will, er bejaht und wir finden einen Preis, der für beide in Ordnung ist. So kommt die dritte Fuhre nicht vom Alex, sondern direkt von da. Nachdem der Alex alle Ziegel vor dem Einlagern fein säuberlich gewaschen hat, ist es mir auch lieber so. Zum Einen steckt da viel Arbeit drin, zum Anderen mag ich eher die Patina auf den Ziegeln.
Da ich beim Dachdecken nicht wirklich helfen kann, mache ich mich daran, eine provisorische Tür für neben das Tor zu bauen. Um ehrlich zu sein, sollte es eigentlich die endgültige Lösung sein, aber als ich sie dann zum ersten Mal eingehängt habe, hat sich mir einfach nicht gefallen. Da baue ich nochmal was schöneres, wahrscheinlich greife ich dabei die Vertäfelung des Tores mit auf. Nebenbei decke ich zusammen mit Elisabeth auch die Baustelle noch ab und machen sie so winterfest.
Am frühen Nachmittag ist das Dach zu, ich bin sehr zufrieden – es schaut klasse aus und ich kann nun beruhigt in die Winterpause gehen. Ein Meilenstein ist wieder geschafft!
Die Helfer räumen die Ziegelreste noch weg, ich gebe jedem ein Trinkgeld und ein obligatorisches Feierabendbier. Nachdem die Arbeiter gegangen sind, packen auch wir den Rest unserer Sachen und machen unsere Abschiedsbesuche im Ort.
Dienstag früh putzen wir noch die Wohnung, bringen den Schlüssel zu Monika und fahren direkt von Fagaras aus in Richtung Sighisoara und dann Richtung ukrainischer Grenze. Obwohl ich den Arbeitseinsatz diesmal überzogen habe, bleiben noch ein paar Tage von meinem Jahresurlaub, um in der Ukraine und in der Slowakei ein paar Tage gemeinsame Freizeit zu genießen.
Juni 2019 – zweiter Arbeitseinsatz für heuer
Diesmal bin ich alleine vor Ort und habe mir einiges vorgenommen. Kurz vor der Abreise habe ich mir einen Planenhänger gekauft, der meinen (Motorrad-) Plattformhänger ablösen soll. Die Gründe liegen in erster Linie darin, dass die zu transportierenden Sachen witterungsgeschützt sind und man diese auch leichter befestigen kann.
So kommt diesmal wieder ein Teil der Küche mit, sowie die vorbereitete Tür samt Rahmen für die Außenmauer, nebst einigen anderen Teilen und Werkzeug.
Der Hänger ist so groß, es bleibt noch jede Menge Platz für Sachen für das Kinderheim in Ghimbav, auch ein Fahrrad nehme ich diesmal mit. Diese Sachen transportiere ich quasi im oberen Stockwerk, Parkettbretter sorgen für eine Art Zwischendecke. Zum ersten Mal seit langem kriege ich diesmal alles unter, was sich zu Hause fürs Kinderheim angesammelt hat und hätte letztendlich die Dachbox nicht unbedingt montieren müssen.
Mit dem Einladen und Restarbeiten am mitzunehmenden Material verbrauche ich den Mittwoch Abend und den Donnerstag Vormittag, so dass ich diesmal auch nicht früher als sonst los komme.
Ich bin trotzdem entspannt, denn diesmal habe ich einen Tag Vorsprung vor dem Ferienreiseverkehr. Obwohl um München herum schon langsam der Feierabendverkehr einsetzt, komme ich gut voran. Gegen 22:30 passiere ich die Grenze zu Ungarn. Kurz vor Budapest wird es dann Zeit, einen Parkplatz zu suchen und mich in mein Schlafgemach im hinteren Teil des Mazda zurück zu ziehen.
Knapp 6 Stunden später bin ich wieder fit und rolle auf die Autobahn. Um 09:00 Uhr passiere ich die Grenze nach Rumänien und brauche als erstes eine Tankstelle. Gegen 14:00 Uhr erreiche ich Sibiu und halte kurz beim Baumarkt, um ein paar Dinge zu besorgen. Ein Abverkauf lässt mich schwach werden, so setze ich meine Reise mit einem großen Makita-Koffer fort, der einen Trennschleifer und eine Bohrmaschine beinhaltet. Frühstück und Mittagessen fallen heute zusammen, wie so oft steuere ich dazu das Restaurant am Kreisverkehr zum Transfagarasan an. Frisch gestärkt geht es dann auf die letzten Kilometer nach Großschenk, wo ich noch genügend Zeit finde, um auszuladen und bei Monica und Martin Hallo zu sagen. Es wird dann aber doch recht spät, bis ich müde ins Bett falle.
Den nächste Tag nutze ich auch noch, um aus- und einzuräumen, sowie die Baustelle vorzubereiten. Die letzten Wochen hat es hier heftig geregnet, der Bereich zwischen Kläranlage und zukünftigem Hoftor steht unter Wasser, auch die Sommerküche muss ich erstmal ausschöpfen. Auch heute regnet es immer mal wieder.
Ich schale den Torbogen aus und baue mir ein Behelfsgerüst für die alte Sommerküchen-Mauer.
Den Sonntag nutze ich, um die kaputten Bereiche der alten Mauer abzutragen und ein Stück des Fundamentes auszuheben. Da mein Internetanschluss mittlerweile verlegt ist, installiere ich die mitgebrachte Webcam vorläufig in der Ecke zwischen Veranda und Tischlerwerkstatt und richte sie ein. Über die Webseite kann Elisabeth so zumindest visuell ein wenig am Geschehen vor Ort teilhaben.
Mit dem Montag dann beginnt die Arbeit an der Mauer. Die Sonne brennt brutal vom Himmel, erst am Nachmittag spendet mir das Haus vom Liviu ein wenig Schatten und es ist dermaßen schwül, dass man sich nur wenig bewegen braucht, um im Nu durchgeschwitzt zu sein. Ich erinnere mich an ein Sonnensegel, dass ich schon vor langer Zeit mitgebracht habe und hänge es über die fertigen Mauern. Die Schwüle kann ich damit nicht verändern, aber ist stehe nicht den ganzen Tag in der gleißenden Sonne.
Nachdem das Fundament eingebaut ist, beginne ich damit, die Mauer wieder zu errichten. Mal von innen, mal von außen arbeite ich daran, Schicht um Schicht aufzumauern. Feldbrandziegel und Natursteine kommen dabei zum Zug und natürlich muss die Mauer auch in die bestehende Hohlblockziegelmauer eingeklinkt werden.
Es macht wenig Sinn, mir einen Helfer zu holen, obwohl es alleine recht mühsam ist. Immer wieder passende Steine aus dem Haufen suchen, zur Mauer bringen, Mörtel anmachen und mauern. Ein Helfer hätte dennoch die meiste Zeit nur herum gestanden, denn den richtigen Stein zu finden, braucht so seine Zeit. Ich bin permanent am Schwitzen, so viel kann ich gar nicht trinken. Die Trinkpausen nutze ich, um mich etwas hinzusetzen und mich auszuruhen.
So brauche ich gut 4 Tage, um die Mauer fertig zu stellen.
Freitag Abend trifft sich das Hermannstädter Netzwerk. Ich nutze die Gelegenheit, wenn ich gerade da bin, um Kontakte zu knüpfen, oder wie man heute dazu sagt: zum Netzwerken. Deshalb höre ich diesmal auch schon etwas früher auf. Die Fahrt nach Sibiu nutze ich auch, um ein paar Dinge aus dem Baumarkt zu holen.
Am Samstag mache ich das Aufmaß für den Dachstuhl und für die beiden Giebelwände, hole mir ein paar Gerüstbeläge aus Toarcla und richte mir das Gerüst ein und beginne damit, die beiden Giebel zu mauern.
Am Sonntag verordne ich mir eine Ruhepause und verbinde diese damit, die mitgebrachten Sachen ins Kinderheim nach Ghimbav zu bringen. Eigentlich wollte ich mich auch mit Ronny treffen, aber von ihm habe ich bisher noch keine Rückmeldung. Auch diesmal geht es erstmal zum Baumarkt. Ich suche nach zwei Stürzen für die Tür oben im Giebel. Im Außengelände finde ich zwar keinen Verkäufer, aber irgendwann dann doch die Ware, die ich suche. Nachdem ich wiederum niemanden finde, der mir die oben aus dem Regal holt, klettere ich selber hoch und lade sie auf meinen Wagen.
Als ich dann an die Kasse komme, sagt man mir, ich müsse an die Baustoffkasse. Dort wiederum weiß man nicht, wie man den Sturz in die Kasse bringt. Schlussendlich gehe ich nochmal raus ins Freigelände und mache ein Foto von dem Schild, das bei den Stürzen abgebracht ist. Mit der Artikelnummer klappt es dann auch an der Kasse und ich kann meinen Einkauf ins Auto laden.
Im Kinderheim halte ich mich diesmal auch nicht so lange auf wie sonst, denn ich möchte mich in Heltau mit Motorradreisenden treffen, die ich aus einem Reiseforum kenne. Also kurz den Hänger nach Cincu gebracht und gleich wieder los auf die DN1 in Richtung Sibiu. Es war ein toller Abend, gut gegessen und viel geredet. Es ist weit nach Mitternacht, als ich ins Bett falle. Vorher checke ich noch kurz die Mails und siehe da – ich habe ne Mail von Ronny.
Montag mauere ich den Giebel fertig, meine erste Aufgabe am Dienstag ist es, Holz für meinen Dachstuhl zu beschaffen. In Fagaras hat ein neuer Holzhändler aufgemacht habe ich erfahren, da fahre ich gleich mal hin.
Ich finde ihn auch auf den zweiten Anlauf und tatsächlich, es liegt Holz auf dem Parkplatz. Der Holzhändler hat ein kleines Geschäft übernommen, das Geschäft selber ist bis auf ein kleines Büro leer, der ehemalige Parkplatz wird als Holzlager genutzt.
Mein rumänisch ist mittlerweile gut genug, um mein Anliegen zu kommunizieren. Wenig später bekomme ich die Info, dass fast alles da ist und was es kostet. Der Festmeter liegt hier bei 1.100 Lei, beim Sägewerk würde ich zwischen 800 und 900 bezahlen, aber das Holz hier ist dafür trocken und wird am selben Tag noch geliefert.
Ich fahre zur nächsten Wechselstube und tausche Euro in Lei. Dann komme ich zurück und bezahle. Anschließend helfe ich mit beim Aufladen der Kanthölzer und darf mir dafür auch aussuchen, welche Kanthölzer ich haben mag.
Anders als bei uns in Deutschland sind die Bretter und Kanthölzer hier nicht maßhaltig und haben oft viel Rundholz/Rindenanteil. So komme ich an die besten Stücke aus dem Lager.
Von den Brettern hat er nur etwas über die Hälfte da, er verspricht mir, den Rest am Donnerstag nachzuliefern.
Vom Baumarkt hole ich noch Hohlblocksteine für die Giebel, sowie Kalk und bringe alles nach Cincu. Gegen 16:30 kommt der Holzlaster mit nur wenig Verspätung – dafür aber mit zwei Personen an Bord. Zu dritt ist es schnell abgeladen, so dass ich mich entschließe, noch nach Viscri zum Ronny zu fahren.
Die letzten Kilometer von Dacia nach Viscri waren beim letzten Besuch noch übelste Schlaglochpiste, jetzt sind sie frisch asphaltiert. Wir klären noch wichtige Dinge zu meinen Fenstern, so dass Ronny jetzt damit anfangen kann, die zu bauen. Für den Rückweg entscheide ich mich über Sighisoara zu fahren, der Teil der Straße ist allerdings noch in Arbeit.
Mittwoch, Donnerstag und Freitag verbringe ich damit, den Dachstuhl abzubinden und aufzustellen. Parallel dazu arbeite ich noch am Hoftor. Alex ist dazu gestoßen und unterstützt mich dabei – oder besser: Ich unterstütze ihn und unterbreche dafür immer mal wieder meine Arbeit.
Nach dem Aufrichten müssen die beiden Giebelmauern noch den Sparren angepasst werden. Dafür brauche ich am Freitag den halben Tag. Den Rest des Tages nutze ich, um mit der Verschalung des Dachstuhls zu beginnen. Es ist mittlerweile nicht mehr so schwül, aber jeden Tag sehr heiß, ich bin schon ziemlich ausgelaugt und habe immer mal wieder Krämpfe vom vielen Schwitzen. Auch wenn ich jeden Tag an die 8 Liter Flüssigkeit zu mir nehme und nur wenig esse, man merkt einfach die Belastung des Körpers. Beim Sägen habe ich mir auch eine große Blase an der rechten Handinnenfläche geholt. Was immer ich an Pflaster etc. draufmache, es hält nicht, schlussendlich ziehe ich einfach einen Gummihandschuh an, der innen aus Baumwolle ist. So wird Nageln etc. zwar anstrengender, aber wenigstens möglich.
Die restlichen Bretter kamen nicht wie versprochen am Donnerstag. Wie üblich, gibt es dafür die ein oder andere Ausrede. Ich nagle halt drauf, was da ist und mache über die fehlenden Bereiche eine Unterspannbahn, damit das Dach halbwegs dicht ist, überlege ich mir.
Während ich Samstag Nachmittag gegen 14:00 Uhr die letzten Bretter aufs Dach bringe und dort verarbeite, kommt ein Transporter daher und fragt, ob er bei mir richtig ist. Ich habe eigentlich nichts bestellt, denke ich, dann meint er, er hätte Bretter dabei. Ich hätte nicht gedacht, dass die in das Auto passen, aber improvisieren ist hier eine Tugend. Nachdem der Beifahrersitz entfernt war passten die Bretter diagonal gerade so ins Fahrzeug.
Eigentlich wollte ich schon lange unterwegs sein, aber ich entscheide mich, das Dach noch zuzumachen. Bis halb zehn klettere ich am Dach herum nagle, säge und bringe die Unterspannbahn an. Als es dann vollkommen dunkel ist, fange ich mit dem Aufräumen an.
Martin kommt dazu und hilft mir, dafür bin ich sehr dankbar. Wir räumen Werkzeug und Material weg, decken alles ab und schlussendlich lade ich das Werkzeug und die Sachen, die mit nach Hause müssen ins Auto.
Am Brunnen wasche ich mich noch kurz, ziehe mich um und verabschiede mich von den Freunden.
Gegen 23:30 starte ich den Motor und mache mich auf den Heimweg.
In Sibiu wird es das erste Mal Zeit für ein wenig Schlaf, dann komme ich in der zweiten Etappe bis kurz vor Margina. Hier schlafe ich nochmal 4 Stunden, bevor es auf die Autobahn geht.
Als ich an der ungarischen Grenze in der Schlange stehe, macht mich jemand neben mir darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmt. Ich schaue nach, das rechte Rad des Anhängers ist so gut wie platt. Gut, Flickzeug habe ich dabei, denke ich mir. Erstmal schauen, wo das Loch ist. Ich hole den Kompressor aus dem Auto und fülle den Reifen. Dabei stelle ich fest, dass das Ventil selbst das Problem ist. hier zischt es leise heraus.
Erstmal über die Grenze denke ich mir, in der Schlange bin ich ein Hindernis. Also rein nach Österreich und runter von der Autobahn. Dort schaut der Füllstand des Reifens noch gut aus. Ich überlege mir die Optionen: Es ist Sonntag, ein Reifenhändler wird nicht offen haben. Den ADAC rufen wäre eine Option. Aus einer früheren, ähnlichen Erfahrung weiß auch aber, dass das ein paar Stunden dauert, wenn er mir denn überhaupt helfen kann.
Deshalb entschließe ich mich erstmal, den Reifen aufzupumpen und weiterzufahren. Bei jedem zweiten Parkplatz fahre ich runter und prüfe den Reifendruck.
So komme ich bis nach Wien und durch Wien durch. Am anderen Ende brauche ich eine Pause. Ich lege mich nochmal für eineinhalb Stunden hin und hole mir etwas zum Essen. Danach pumpe ich den Reifen wieder auf und fahre weiter.
Die vielen Stopps kosten natürlich Zeit, aber so komme ich wenigstens sicher nach Hause. Schlimmstenfalls müsste ich den Hänger halt zurück lassen, wenn die Undichtigkeit schlimmer wird. In Linz muss ich nochmal aufpumpen und dann kurz vor der Grenze an der Tanke, wo ich traditionsgemäß den Tank ein letztes Mal mit günstigem Sprit auffülle. Dann nochmal in Landshut und so komme ich dann nach Hause.
Kurz vor Mitternacht ist der Hänger abgestellt, das Auto geparkt und ich drehe den Schlüssel in der Haustür.
leider hatte ich diesmal schlichtweg keine Zeit, die Arbeiten mit der Kamera zu dokumentieren.
April 2019 – erster Arbeitseinsatz in diesem Jahr
Zwei Wochen Zeit habe ich mitgebracht und auch Elisabeth, Helga und Hubert sind dabei. Die beiden Mädels werden zwischendurch ein wenig Sightseeing machen, während Hubert mir zur Hand geht.
Für das Abgraben des Bodens der Sommerküche und das Betonieren der Bodenplatte habe ich drei Helfer. Die restlichen Schal- und Betonarbeiten mache ich mit Hubert alleine, beim Mauern unterstützt mich Elisabeth, die mir die passenden Steine wässert und zureicht.
Zwischendurch montiere ich einen Verteilerkasten im Dachboden, der künftig meinen Internetanschluss aufnehmen wird. Auch diesen habe ich während meiner Zeit vor Ort schon bestellt. Vielleicht etwas früh, aber so kann ich mir einen Webcam installieren, um von zu Hause aus ab und an nach dem Rechten zu sehen. Der 1.000Mbit-Anschluss, den ich bestelle, kostet gerade mal 40 Lei/Monat (umgerechnet ca. 8,40€). Das ist es mir wert.
Der Sandlaster mag nicht in den Hof fahren, er hat Angst, dass die Reifen Platzen. Wie immer ist er überladen. Als dann am nächsten Tag der selbe Laster mit einem anderen Fahrer kommt, weigert sich dieser ebenfalls. Er weigert sich auch noch, seitlich abzukippen und so haben wir den Kieshaufen anschließend direkt auf dem Gehsteig.
Bevor die Bodenplatte der Sommerküche gegossen wird, lege ich noch Leerrohr für Strom, sowie Wasser und Abwasserleitungen unter den Boden. Trittfestes Styrodur zur Isolierung nach unten kommt ebenfalls zum Einsatz.
Ein kleines Problem tut sich auf: Die alte Mauer scheint kein Fundament zu haben. Ich will sie dennoch nicht wegreißen und werde sie nach und nach unterfangen.
Nach dem Gießen der Bodenplatte richten wir die Schalung für die Stützen her. Ein Gerüst bekomme ich von Wolfi geliehen. Der Rest ist Routine. Hubert mischt den Beton und füllt ihn in einen Eimer, den ich mir mit einem Seil hochziehe und in die Schalung fülle. Mein gekaufter Rüttler sorgt dafür, dass der Beton ordentlich verdichtet wird.
Am nächsten Tag schalen wir aus und die linke Stütze ein. Auch diese wird anschließend von Hubert und mir mit Beton aufgefüllt.
Das Wetter ist regnerisch, deshalb wechseln wir am nächsten Tag ins Haus, wo ich den Dachboden entrümple und sauber mache. Vom Überdecken liegen noch jede Menge kaputter Ziegel und krumme Dachlatten oben, alles in allem eine staubige Geschichte. Ziegel, Holz und Dreck fülle ich in einen Eimer und lasse ihn per Seil hinunter in die Küche, wo er von meinen fleißigen Helfern entsorgt wird. Eine Überraschung tut sich auch auf: Hinter einer verkohlten Brettertür finde ich eine Räucherkammer in meinem Kamin.
Das Wochenende nutzen wir, um uns zu erholen und um mit unserem Einsenbahnfan Hubert nach Viseu de Sus zur Wassertalbahn zu fahren.
Am Montag geht es dann wieder weiter auf der Baustelle. Wir schalen die Stütze aus und beginnen damit, den Sturz über dem Tor einzuschalen. Nach der Bodenschalung kommt die Bewehrung. Die Bügel biege ich selber und diesmal kommt auch ordentlich Eisen rein, bevor wir dann die seitliche Schalung anbringen. Diese leihe ich mir diesmal auch vom Wolfi, weil meine Säulenschalung zu umständlich dafür wäre.
Obwohl es schon halb fünf ist, bis die Schalung fertig ist, entschließen wir uns doch noch, zu betonieren. Deshalb verlassen wir die Baustelle diesmal erst nach neun Uhr am Abend und sind auch ziemlich k.o. Zwischendurch ging uns noch der Zement aus, der Baumarkt in Großschenk hatte keinen da, aber in Voila wurde ich fündig.
Am nächsten Tag entfernen wir die Seitenschalung und laden diese zusammen mit dem Gerüst auf den Hänger. Die Stützen und die untere Schalung bleiben noch für 4 Wochen stehen.
Als nächstes tragen wir den oberen Teil der alten Mauer ab, sortieren die Steine und machen uns dann an den Wiederaufbau. Samstag Morgen bringen wir Helga und Hubert nach Sibiu zum Flughafen, Sonntag bringen wir die Spenden fürs Kinderheim nach Ghimbav und am Montag arbeiten Elisabeth und ich nochmal an der Mauer. Es ist immer noch orthodoxe Ostern, wir versuchen nicht allzu viel Lärm zu machen. Die Nachbarin unterhalb von uns kommt und bringt jedem von uns ein kleines Osternest. Als ich dann abends das Tablett zurück bringe, werden wir herein gebeten. Die Nachbarn wollen vieles wissen, wir hatten bis jetzt noch keine Gelegenheit uns ausgiebig auszutauschen, was wir diesmal nachholen.
Es ist schön, wenn man Nachbarn hat, mit denen man sich gut versteht. Erst spät brechen wir auf, wir werden mit herzlichen Umarmungen verabschiedet.
Dienstag holen wir nur noch den Hänger auf der Baustelle ab und machen uns auf den Heimweg.
September 2018 – letzter Arbeitseinsatz in diesem Jahr
Eine Woche Zeit investiere ich noch in einen letzten Arbeitseinsatz am Haus in diesem Jahr. Mangels Fachkräften werde ich das meiste wieder selber machen. Elisabeth unterstützt mich und ein weiterer Helfer macht Mörtel und Beton.
Die Mauersteine kommen pünktlich – aber sie müssen von Hand abgeladen werden. Dann beginne ich nit der Außenmauer und gleichzeitig mit der hinteren Mauer zum Nachbargrundstück hin. Früher war die Sommerküche direkt ans Nachbarhaus gebaut, mittlerweile gibt es eine Regelung, dass bei einer neu zu errichtenden Mauer so viel Platz gelassen werden muss, dass der Nachbar an seine Außenwand kommt. Deshalb steht die neue Wand 70cm von dessen Hauswand entfernt.
Nachdem die beiden Mauern stehen, schale und betoniere ich je eine Stütze an den beiden Enden der Außenmauer. Eine davon wird später auch das Hoftor tragen. Dieser Baustil ist in Rumänien vorgeschrieben, schließlich befinden wir uns im Erdbebengebiet.
Die vordere Mauer der Sommerküche stößt direkt an die alte, noch vorhandene Mauer an. Diese hat sich schon ein Stück weit Richtung Straße geneigt. Erst habe ich mir überlegt, ob ich sie mit Kanthölzern und Drehstützen wieder senkrecht aufrichten will, entschließe mich dann aber doch dagegen. Ich will die Mauer gerne erhalten, dann darf sie auch bleiben, wie sie ist. Die oberen Schichten sind schon so verwittert, dass ich 4-5 davon abtragen und dann die Mauer auf die ursprüngliche Höhe neu aufmauern muss. Die Mauer soll dann nicht mehr verputzt werden, lediglich die Fugen werden ausgekratzt und neu verfugt.
Nachdem auch die vordere Mauer steht, beginnen wir zusammen die Bewehrung für den Ringanker darauf herzustellen. Elisabeth nutzt das von mir gebaute Biegeggerät, um die Bügel zu formen, ich mache daraus den Korb.
Mit zwei Helfern schale ich den Ringanker ein, bei den Restarbeiten und dem Betonieren unterstützt uns Wolfi mit seiner Truppe.
Es bleibt noch ein halber Tag, um die Baustelle winterfest zu machen, bevor wir uns mit einem kleinen Umweg über den Balkan auf den Weg zurück nach Hause machen.
Arbeitseinsatz Juli 2018
Ein weiteres Mal fahre ich mit Hubert nach Rumänien. Wir haben eine Woche Zeit, um mit der Baustelle voran zu kommen. Und wir haben diesmal zwei Autos für die Hinfahrt, denn wir haben ein gespendetes Auto für eine Schule dabei. Eine gute Gelegenheit, Material mit hinunter zu nehmen. Hier in Deutschland habe ich ein paar Tore aufgetrieben, die wir diesmal runter transportieren. Ein zweiter Hänger ist mit Mischmaschine, Tischkreissäge etc. beladen. Natürlich sind auch die Autos voll bis unter die Decke – auch Hilfsgüter fürs Kinderheim und die Schule sind an Bord.
In der Woche schaffen wir die beiden Stützen und den Sturz darüber, die später die Hoftür aufnehmen werden.
09.Mai 2018 Das Fundament wird fertig gestellt
In meiner Abwesenheit findet Wolfi ein wenig Zeit, das Fundament fertig zu stellen.
Arbeitseinsatz im Mai 2018
Zum zweiten Arbeitseinsatz habe ich Unterstützung von Elisabeth und Hubert, der mit dem Flieger aus Düsseldorf angereist ist. Ein echter Gewinn, denn heuer ist die Arbeitsmarksituation in Rumänien prekär. Man bekommt recht einfach Hilfskräfte, Fachkräfte jedoch sind keine zu bekommen. Es fahren HeadHunter durchs Land und werben diese direkt an den Baustellen ab für Arbeiten in Deutschland oder Spanien. So ist Wolfi meist der einzige Facharbeiter in seiner Firma und tut sich schwer, lange zugesagte Projekte zu erledigen.
Ich bin selber Fachkraft im Baugewerbe, und auch wenn die Praxis schon etwas eingestaubt ist, so hilft es mir, mit meiner Baustelle voran zu kommen.
Der Plan für diesmal ist es, das Fundament für die Außenmauer zu graben und zu betonieren. Für viele ist das eher unverständlich, weshalb ich das jetzt vorziehe, wenn ich noch nichtmal drin wohnen kann. Der Grund ist aber recht einfach: Eigentlich sind es zwei Gründe.
Zum Einen muss ich den Hof aufgraben, um meine Abwasser-Rohre zur Setzgrube zu verlegen, damit ich Toilette, Dusche etc. verwenden kann. Ich will aber nur einmal aufgraben und danach die Einfahrt gleich fertig machen. Dazu muss das Fundament fertig sein.
Zum Anderen wird mit der Außenmauer auch die ehemalige Sommerküche wieder aufgebaut. Da wird später wieder der Backofen drin aufgebaut. Vorerst brauche ich eine Unterstellmöglichkeit für mein Werkzeug, denn das ist derzeit in der ehemaligen Tischlerei untergebracht und braucht einen neuen Platz bis Schuppen, bzw. Garage fertig sind.
In Rumänien beträgt die Frosttiefe 1,20m, weshalb ich mich entscheide, das Fundament 1,40m tief auszugraben. Zwei Hilfskräfte von Wolfi gehen mir dabei fleißig zur Hand und das ist eine wirklich harte Arbeit. Zum Einen stand dort ja früher eine Natursteinmauer und deren Fundament ist noch da. Zum Anderen wurden die Pfosten für den Blechzaun mit fast purem Zement – quasi für die Ewigkeit – einbetoniert.
Als wir das Fundament fertig ausgehoben haben und nur noch auf Wolfi und seine Truppe warten, kommt ein kurzer, aber sehr heftiger Hagelschauer. Fast alle jungen Pflaumen schlägt dieser von den Bäumen – die Tzuika-Produktion in Großschenk wird heuer eher spärlich ausfallen. Für uns erschwerend kommt noch dazu, dass ein Teil meines Fundamentgranen einrutscht. Für den nächsten Tag ist ein Radlader und ein Kipper bestellt, die den ganzen Aushub, den wir auf der Straße gelagert haben, abtransportieren sollen. Schließlich haben wir die Straße damit stark verengt. So fangen wir frühmorgens zu viert an, den Graben wieder auszuschaufeln und den klebrigen Lehm an die Straße zu bringen. Danach füllen wir den eingerutschen Bereich mit den Natursteinen auf, die ich vor dem Grundstück liegen habe. Einen Teil davon kann ich nach dem Betonieren wieder bergen, der Rest ist ‚verlorene Schalung‘. Hilft alles nichts, wir müssen wieder nach Hause und das Fundament muss dafür fertig sein.
Mit vereinten Kräften schaffen wir es dann doch, das Fundament zu betonieren.
Ein weiteres Problem ist die Baustoffbeschaffung in Rumänien. Obwohl ich z.B. den Klemmfilz bei einer deutschen Firma bestellt habe, wird dieser erst Wochen nach dem zugesagten Termin geliefert. Und das auch nur mit viel Nachtelefonieren. Dieses Jahr werde ich wohl die geplanten Aufgaben nicht schaffen. Ist zwar nicht ganz so tragisch, ich habe ja sowieso 2 Jahre Karrenzzeit eingeplant. Und das, obwohl ich beim Kauf vom Fachkräftemangel nichts wissen konnte. Wie gut, wenn man sich auch selber helfen kann. Und – ich muss es immer wieder feststellen. Ohne Monica und Martin, die viel für mich organisieren und ohne Wolfi wäre das alles für mich wohl kaum zu meistern. Ich danke euch von Herzen! Auch ein dickes Dankeschön an Elisabeth und Hubert für eure tatkräftige Unterstützung!
Erster Arbeitseinsatz 2018 an Ostern
Die primären Aufgaben sind diesmal die Dachisolierung und das Pflegen der alten Obstbäume.
Mit ein wenig Glück kann ein Teil der verwilderten Bäume wieder gepflegt werden. Die, die abgestorben sind, ersetze ich durch Jungbäume – aber mit alten Sorten, wie sie früher auch hier standen.
Kurzbesuch im Februar 2018
Auch in diesem Jahr fliege ich für einen Kurzbesuch nach Großschenk zum Urzeln. Für mich eine optimale Gelegenheit, mich mit den Leuten in der Gemeinde bekannt zu machen. Es gibt wohl selten eine Gelegenheit, wo so viele auf den Straßen sind und auch die Abendveranstaltung bietet die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen.
Aber es ist natürlich nicht der einzige Grund. Es zieht mich einfach hin zu diesem Ort, zu diesem Haus. Auch wenn ich keine Zeit zum Arbeiten habe, so genieße ich es einfach dort zu sein, durch Haus und Garten zu laufen oder einfach still da zu stehen und es auf mich wirken zu lassen.
Ein Foto aus alten Zeiten
Ich habe ein altes Foto der ‚Brigass‘ (breiten Gasse) gefunden. Man sieht auch mein Haus und ein Stück weit noch, wie es früher ausgesehen hat. Nur der Torbogen fehlt hier schon.
Für mich ist das ein wichtiges Dokument, denn es hilft mir dabei, das Haus wieder so originalgetreu wie möglich aufzubauen.
Na, wer erkennt mein Haus? 😉
19. und 24. Dezember 2017 – Überraschung zu Weihnachten
Eigentlich wollte ich heuer noch etwas weiter kommen. Um möglichst bald vor Ort wohnen zu können, brauche ich eine Setzgrube als Zwischenlösung, bis die Gemeinde den Kanal und die Kläranlage fertig hat.
Die haben wir heuer nicht mehr gschafft – denn dort, wo diese hin soll, liegen die Natursteine, die ich aus Toarcla bekommen habe. Der LKW war zu groß, hat sie nicht weiter ins Grundstück hinein fahren können.
Monica und Martin hatten auch schin jemanden ausfindig gemacht, der mir die Steine mit einem Bobcat ins Grundstück fährt – der hat aber dann doch keine Zeit dafür gefunden.
Am 19. Dezember – Elisabeth und ich sitzen gerade beim Abendessen – klingelt plötzlich mein Handy wie dolle. Ich bekomme jede Menge Bilder von Wolfi geschickt.
Monica hat sich an ihn gewandt, ob er nicht jemanden wüsste, der einen Bobcat hat. Sie fühlte sich verantwortlich, dass es mit ihrem Kontakt nicht geklappt hat. Und Wolfi fand tatsächlich jemanden.
Am 19. Dezember ging es los mit dem Versetzen der Steunhaufen und mit dem Ausschachten der Setzgrube. Am 24. Dezember bekam ich dann als Weihnachtsgeschenk die fertige Grube (Ich bin über Weihnachten spontan nach Rumänien gefahren, um ein gespendetes Auto zu einer Schule zu bringen. Natürlich habe ich in dem Zug auch meine tollen Nachbarn und ein paar Freunde überrascht. Ein Besuch beim Haus ist natürlich obligatorisch).
Was für eine tolleÜberraschung! Toll, wenn man solche Freunde und Helfer vor Ort hat!
Bilder vom Arbeitseinsatz im September 2017
Im September war ich ein weiteres Mal in Großschenk um die Wandheizung in der ehemaligen Werkstatt fertig zu verlegen, die Wasserleitungen und auch mit der elektrischen Verkabelung habe ich begonnen.
Lehrgeld
Nicht immer läuft alles glatt. Ich habe sehr viel Glück, was meine Handwerker betrifft – zumindest, wenn ich höre, was man sonst so erzählt. Aber auch ich habe einmal daneben gegriffen.
Auf der Suche nach einem Schreiner/Tischler, der mir Türen und Fenster restauriert, bzw. neu anfertigt, bin ich nach ein paar Fehlversuchen bei jemandem aus dem Nachbarort fündig geworden. Was er so an Haustüren und Möbeln in der Werkstatt hatte, sah durchweg sehr gut aus.
Meine Frage, ob er meine Türen und Fenster machen möchte, bejahte er. Als ich ihm sagte, dass ich in 8 Wochen wieder hier wäre und die Sachen bis dahin gerne hätte, meinte er, die Tür und ein, zwei Fenster wären kein Problem. Alles schafft er in der Zeit aber nicht. Gut, damit kann ich leben, dachte ich.
Als ich dann nach 8 Wochen wieder kam, hatte er noch nichtmal begonnen. Während ich vor Ort war, kam ich dann jeden zweiten Tag bei ihm vorbei, da ging es tatsächlich voran. Aber auch so schaffte er es nicht, die Tür in den zwei Wochen fertig zu bekommen. Meine Nachbarn haben sich dann weiter drum gekümmert, die Tür wurde in meiner Abwesenheit eingebaut.
Beim nächsten Besuch hat mich dann fast der Schlag getroffen. Der Eichenrahmen in der Mauer war genau ausgemessen und hätte bestenfalls an einigen Stellen etwas nachgehobelt werden müssen, damit die Türe passgenau eingesetzt werden kann. Hat er aber nicht gemacht, sondern den Rahmen mit der Axt grob erweitert und die Tür dann mit Bauschaum eingesetzt – obwohl ich ihm mehrfach deutlich gemacht habe, dass Bauschaum bei meiner Baustelle nicht verwendet wird.
Die Tür war auch nicht – wie bestellt – eine Haustür, sondern eine einfache Zimmertür und selbst die hat er vor Ort grob nachbearbeitet, um sie passend zu machen.
Fazit
Ich habe meine Muster und Pläne wieder abgeholt, nur die Hälfte der vereinbarten Summe bezahlt und war zum ersten Mal so richtig verärgert, dass mein Rumänisch bei weitem nicht ausgereicht hat, um ihm zu sagen, was ich von ihm und seiner Arbeit halte. Ihn selber hat das wenig gestört.
Iczh werde die Türe wieder herausreißen und durch eine andere ersetzen. Und natürlich beim nächsten Mal vor Ort sein, wenn so etwas für mich hergestellt wird.
Es ist ein großes Glück, dass ich Wolfi und seine Leute habe, die mir in Sachen Rohbau zur Hand gehen. Auf die konnte ich mich bisher immer verlassen – auch wenn ich nicht dabei war.
Bilder vom Arbeitseinsatz im Juli 2017
Die Wandheizung und die Wasserleitung wird verlegt.
27.Juni 2017 – Zweite Materiallieferung
Heute bekomme ich 3 LKW-Laduingen Bruchsteine von einem Hausabriss in Toarcla.
14. Juni 2017 – Erste Lieferung alter Materialien
Um das Haus fachgerecht zu sanieren, brauche ich altes , authetisches Material. Einen Teil davon hat Wolfgang für mich aufgetrieben und geliefert.
Bilder vom zweiten Arbeitseinsatz im Mai 2017
Bilder vom Januar 2017
Laura, Urs und Beethoven waren am 09. Oktober 2016 in der Nähe und haben mal vorbeigeschaut
Ein paar Bilder vom ersten Arbeitseinsatz im September 2016
Bilder von der Hausbesichtigung im Juni 2016



















































































































































































































































































































































































































































































